Individual­software

Was hat Aschenputtel mit der Suche nach Software zu tun? Und wieso ist es keine gute Idee sich dafür Zeh und Ferse abzuschneiden?

Wer kennt es nicht, das Märchen vom armen Aschenputtel, das unter der Stiefmutter und den beiden Stiefschwestern litt. Als Magd musste sie dienen und schikaniert wurde sie. Linsen musste sie picken, welche ihr die böswillige Stiefmutter in die Asche kippte. „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen!" Doch sehen wir uns das Märchen heute etwas aus der Sicht des Prinzen an:

Es begab sich aber, dass der König ein Fest anstellte, das drei Tage dauern sollte, damit sich sein Sohn eine Braut aussuchen könnte. Alle heiratsfähigen Mädchen im Königreich wurden zu diesem Ball eingeladen, darunter auch Aschenputtel und ihre Stiefschwestern. Als der Prinz Aschenputtel in ihren schönen Kleidern erblickte, hatte er nur Augen für sie. Er nahm sie bei der Hand und tanzte mit ihr. Er wollte auch sonst mit niemand tanzen, sodass dass er ihr die Hand nicht losließ, und wenn ein anderer kam, sie aufzufordern, sprach er: „Das ist meine Tänzerin." Sie tanzten, bis es Abend war, da wollte Aschenputtel nun nach Haus gehen. Der Prinz aber sprach: „Ich gehe mit und begleite dich", denn er wollte sehen, wem das schöne Mädchen angehörte. Sie entwischte ihm aber. 

So trug es sich drei Tage lang zu, weshalb der Prinz am letzten Tage eine List gebrauchte. Er ließ die Treppe zum Palast mit Pech bestreichen, da blieb der linke Pantoffel des Mädchens hängen. Der Prinz nahm den Schuh und er war klein und zierlich und ganz golden. Am nächsten Morgen ging er damit durchs Königreich und sagte jedem: „Keine andere soll meine Gemahlin werden als die, an deren Fuß dieser goldene Schuh passt."

Da freuten sich die beiden Stiefschwestern, denn sie hatten schöne Füße. Die älteste ging mit dem Schuh in die Kammer und wollte ihn anprobieren und die Mutter stand dabei. Aber sie konnte mit der großen Zehe nicht hineinkommen, denn der Schuh war ihr zu klein. Da reichte ihr die Mutter ein Messer und sprach: „Hau die Zehe ab, wenn du Königin bist, so brauchst du nicht mehr zu Fuß zu gehen." Das Mädchen hieb die Zehe ab, zwängte den Fuß in den Schuh, verbiss den Schmerz und ging heraus zum Prinzen. Fast wäre er ihr auf den Leim gegangen, doch ihm fiel das Blut auf, das aus dem Schuh quoll und die weißen Strümpfe tränkte. 

Also wandte er sich der zweiten Stiefschwester zu. Diese kam zwar mit den Zehen glücklich in den Schuh, doch war die Ferse im Weg. So hieb sie sich auf Anraten der Mutter ein Stück davon ab, um in den Schuh zu passen. Auch dieser Schwindel blieb dem Prinzen nicht unbemerkt und er brachte die falsche Braut wieder nach Haus. „Das ist auch nicht die Rechte", sprach er, „habt ihr keine andere Tochter?" „Nein", sagte der Mann, „nur von meiner verstorbenen Frau ist noch ein kleines, verbuttetes Aschenputtel da; das kann unmöglich die Braut sein." Der Königssohn sprach, er sollte es heraufschicken, die Mutter aber antwortete: „Ach nein, das ist viel zu schmutzig, das darf sich nicht sehen lassen." Der Prinz blieb aber hartnäckig und Aschenputtel musste gerufen werden. Da wusch es sich erst Hände und Angesicht rein, ging dann hin und neigte sich vor dem Königssohn, der ihm den goldenen Schuh reichte. Nun streifte es den schweren Schuh vom linken Fuß ab, setzte diesen auf den goldenen Pantoffel, und drückte ein wenig, so stand es darin, als war er ihm angegossen. Und als es sich aufbückte, erkannte er es im Angesicht und sprach: „Das ist die rechte Braut!" 

Doch was hat ein Aschenputtel, ein goldener Schuh und eine abgeschnittene Ferse nun mit Individualsoftware zu tun? Mehr als man vielleicht im ersten Moment glauben möchte: Während also der Prinz hofft, auf dem Fest die perfekte Braut zu finden, so sucht der Kunde nach der perfekten Software. Und da kommt der Schuh ins Spiel, der manchmal golden, manchmal gläsern ist, je nach Erzählung. Die gesuchte Braut steht also sinnbildlich für die Software. Kennen Sie das Sprichwort „Einen Tag in den Schuhen eines anderen gehen"? Wenn wir diesen Schuh umlegen auf die Softwareentwicklung, dann steht er für die Anforderungen, die der Kunde an die Software stellt. Warum nicht einfach bestehende und gängige Software kaufen? Oft spart man sich dabei vermeintlich etwas. Vor allem Zeit. Denn das Erstellen eines Anforderungskataloges bedarf oft einiger Workshops, bevor es erst an die eigentliche Umsetzung der Softwarelösung geht. Doch was, wenn die fertigen Softwarelösungen nicht den Anforderungen entsprechen? Wenn der Schuh nicht sitzt? Muss man dann seine firmeninternen Prozesse verbiegen, sprich sich Zeh oder Ferse abschneiden? Der Prinz war mit dieser Lösung nicht glücklich und ließ sich nicht beirren: Er verlangte nach dem Mädchen, dem der Schuh passte – ohne faule Tricks und Kompromisse.

Damit Ihnen solche Szenen wie dem Prinzen erspart bleiben, setzen wir bei CodeBridge unseren Schwerpunkt in die Planungsphase der Software. Bevor überhaupt eine Zeile programmiert wird, erstellen wir mit Ihnen genaue Anforderungskataloge, Designs und Konzepte der geplanten Software. Wir sorgen dafür, dass der Schuh wie angegossen passt.
 

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